Jürgen Essers - Kunstfreund
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ALUFANT

"ALUFANT" Figuration von Gerhard Wind

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Dokumentation

(Kurzfassung)

Figuration von Gerhard Wind "ALUFANT"

Figuration        („Alufant“)

von Gerhard Wind  (1928 in Hamburg > 1992 in Alicante, Spanien)

 

Es begann im Februar 1972.

Eine Ausstellung des Künstlers in der Galerie Strunk-Hilgers in Odenkirchen.

Hier begegneten sich das Ausstellerehepaar, der Künstler, Fritz Rahmen (OB und Vor- sitzender des Aufsichtsrates der NLK) und Helmut Freuen (Oberstadtdirektor).

Hier wurde die Idee einer Großskulptur für den Rheydter Marktplatz - im Rahmen der Gestaltung des Rathausplatzes - besprochen.

Bei  einem Besuch des Künstlers in seinem Düsseldorfer Atelier, fanden seine vorgestellten Arbeiten allgemeine Zustimmung.

Aber für einen Auftrag musste noch ein Geldgeber gefunden werden. Hierfür war die Erstellung eines Modells im Maßstab 1:10 in Aluminium erforderlich; der Künstler erklärte sich hierzu bereit.

Nach Fertigstellung des Modells fuhren die Herrn Rahmen und Freuen mit weiteren Vorstands-mitgliedern der NLK nach Düsseldorf.

Das Modell fand so großen Anklang, dass die Herren des NLK-Vorstands spontan die Zusage zur Übernahme der Gesamtkosten gaben.

Das Werk konnte in Angriff genommen werden. Ausführung und Montage erfolgte durch die Fa. Karl Casper GmbH & Co.KG, Nötlingen

Die Rheydter Bürger nahmen die Skulptur bei der Aufstellung im August 1973  an und gaben ihr den Namen „Alufant“.

Von den insgesamt fünf 1:10 Modellen befinden sich nur noch 2 in Rheydt, zwei im europäischen  Ausland und eins im Bergischen. *

 

Nun stand sie da und diente den unterschiedlichsten Menschen als Treff- oder einfach nur als Ruhepunkt; es soll herrliche (Liebes-) Geschichten geben.

Leider beschäftigten sich auch mehr oder weniger begabte „Künstler“ mit der Skulptur, die deren Ansehen (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht unbedingt förderlich waren; teilweise wurde sie auch als Schandfleck bezeichnet.

 

Im Vorfeld der Neugestaltung des Marktplatzes wurde im Rat einstimmig beschlossen;  „….weiterhin werden alle bestehenden Einbauten abgebrochen: Dazu gehören insbesondere der bestehende Brunnen und das in dessen Nähe befindliche Kunstwerk“.  (vgl. 3.2. Projekt-beschreibung allgemein /Vorlagen-Nr. 1509/VIII vom 26.05.2011)

 

Im Juli 2012 war es soweit: der Alufant wurde in 5 große Teile zerlegt und verschwand sang- und klanglos von der Bildfläche.

 

Nun begann der Kampf um einen Wiederaufbau.

Diskutiert wurden einige neue Standorte: In einer privaten Postkartenaktion und einer Bürgerversammlung wurde der Hugo-Junkers-Park favorisiert. Aus unterschiedlichen, nicht immer nachvollziehbaren Gründen (evtl. Zuschussverlust, Verminderung der Sichtachse u.ä.) wurde der Standort verworfen. Selbstverständlich gab es auch ablehnende Meinungen; von: „einschmelzen“ bis: „an Schrotthandel Bimm > abholen + verwerten“.

 

 

Erst durch die Einschaltung der Witwe des Künstler (als Rechteinhaberin),  die den Autor mit der Wahrung Ihrer Urheberechtsansprüche bevollmächtigte, kam nun - nach Unterrichtung von Verwaltung und Politik -  vorübergehend Power in die Angelegenheit.

Die Grünen stellten in der Bezirksversammlung Süd am 27.11.2013 den Antrag, die Skulptur auf der Wiese zwischen Hauptkirche und Kommandantur aufzustellen. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

 

Die Stadt wurde mit der Umsetzung beauftragt.

 

Es bedurfte einer kleinen Erinnerung (geschuldet dem Umstand zwischenzeitlicher Neuwahlen mit entspr. Neubesetzungen)  an Stadt und Bezirksvertretung.

Am Einweihungstag des neu gestalteten Marktplatzes (30.08.2014) wurde jeweils als Erinnerung an offene Positionen ein „Mini Alufant“ überreicht, um den ruhenden Prozess erneut in Gang zu bringen.

 

Nun ging alles recht schnell; einmal im Fluss, war nichts mehr aufzuhalten:

Bei einem Besuch der Witwe am 08.09.2014 mit zwei Vertretern der Stadt, wurde der künftige Standort in einer Zeichnung dokumentiert.

 

Zur endgültigen, einstimmigen Abstimmung kam es in der Bezirksvertretung Süd am

04.02.2015, wobei der Standort von der Verwaltung präsentiert wurde.

 

Auf Basis dieses Beschlusses wurde die Skulptur am 11.03.2015 vom Bauhof geborgen und einer Rheydter Firma, die die kostenlose Reinigung schon vor langer Zeit „in jugendlichem Leichtsinn“ versprochen hatte, zugeführt.

 

Die Rückkehr des Alufanten auf den neuen, seinem alten Stammplatz nahe liegendem Platz hat am 09.05.2015 (Europatag) im Rahmen einer Feier im Beisein der Witwe des Künstlers stattgefunden.

 

 

Autor Jürgen Essers

art@juergenessers.de

 

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Die Witwe des Künstlers Barbara Wind mit Jürgen Essers und seiner Enkelin Charlotte

Masterarbeit über den "Alufanten"

 

 

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